Bauer-Lustig
Landwirtschaft seit 150 Jahren
© Bauer-Lustig, Klosterstr 12 in 46487 Wesel

Projekte

Die Kernziele

Lebensdauer verlängern: Mechanisch noch robuste Maschinenkomponenten werden weitergenutzt. Wirtschaftlichkeit sichern: Es dient als kostengünstige und ressourcenschonende Alternative zum teuren Neukauf einer Maschine. Von Haus aus verfüge ich über eine technische Ausbildung. Darüber hinaus war ich viele Jahre für eine Versicherung tätig. Die Analyse technischer Schäden und die Suche nach deren Ursachen die eben nicht von einem Computer analysiert werden konnten, haben meinen Blick auf Maschinen nachhaltig geprägt. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich viele Dinge etwas anders betrachte als heute üblich. Wenn eine Maschine nicht mehr funktioniert oder deutliche Gebrauchsspuren zeigt, frage ich mich zunächst nicht, was eine neue kostet. Mich interessiert vielmehr, was erforderlich ist, um die vorhandene Technik wieder in einen guten Zustand zu versetzen

Ein gutes Retrofit

Was stelle ich mir darunter vor Jede Restaurierung beginnt mit einer einfachen Frage: Lohnt es sich, die Maschine zu erhalten? Dabei geht es nicht allein um den finanziellen Aufwand. Entscheidend ist vielmehr, ob die technische Substanz noch vorhanden ist und ob die Maschine das Potenzial besitzt, nach Abschluss der Arbeiten wieder viele Jahre zuverlässig ihren Dienst zu verrichten. Am Anfang steht deshalb immer eine gründliche Bestandsaufnahme. Die Maschine wird nicht vorschnell zerlegt, sondern zunächst untersucht. Wo liegen die Schwachstellen? Welche Bauteile sind verschlissen? Wo hat Korrosion bereits Schäden verursacht? Welche Teile können erhalten werden und was muss ersetzt werden? Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit. Demontage Soweit möglich werden die Baugruppen vollständig zerlegt, gereinigt und beurteilt. Verschleißteile werden ersetzt, beschädigte Komponenten instand gesetzt und technische Mängel dauerhaft beseitigt. Dabei ist mir wichtig, nicht nur Symptome zu beseitigen, sondern die Ursachen eines Schadens zu erkennen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei oft dem Mähwerk. Gerade hier zeigen sich nach vielen Jahren Einsatz häufig Rostschäden, ausgeschlagene Lager oder frühere Reparaturen. Wenn ein Mähwerk bereits ausgebaut ist, sollten auch schwer zugängliche Bereiche überprüft und gegebenenfalls instand gesetzt werden. Was heute ordentlich erledigt wird, muss in einigen Jahren nicht erneut gemacht werden. Body Shop Vor dem Lackieren werden alle Bauteile sorgfältig vorbereitet. Schlecht ausgeführte Schweißarbeiten, Rost oder lose Farbschichten verschwinden nicht unter einer neuen Lackierung. Eine saubere Oberfläche ist die Grundlage für ein dauerhaft gutes Ergebnis. Mein Ziel ist dabei nicht die perfekte Museumsrestaurierung. Eine Maschine darf ihr Alter zeigen und ihre Geschichte behalten. Entscheidend ist, dass sie technisch zuverlässig, sicher und für die kommenden Jahre gerüstet ist. Das Endergebnis Wenn eine Maschine nach Abschluss der Arbeiten wieder so funktioniert, wie ihre Konstrukteure es ursprünglich vorgesehen haben, ist das bereits ein Erfolg. Wenn sie darüber hinaus optisch wieder einen gepflegten Eindruck macht und vielleicht weitere zwanzig Jahre genutzt werden kann, dann wurde das Ziel erreicht. Eine gelungene Restaurierung erkennt man nicht an glänzendem Lack allein. Man erkennt sie daran, dass die Maschine wieder das tut, wofür sie gebaut wurde
Otten-Hof
Landwirtschaft seit 150 Jahren
© Otten und Tinz GbR, Klosterstr 12 in 46487 Wesel

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Die Kernziele

Lebensdauer verlängern: Mechanisch noch robuste Maschinenkomponenten werden weitergenutzt. Wirtschaftlichkeit sichern: Es dient als kostengünstige und ressourcenschonende Alternative zum teuren Neukauf einer Maschine. Von Haus aus verfüge ich über eine technische Ausbildung. Darüber hinaus war ich viele Jahre für eine Versicherung tätig. Die Analyse technischer Schäden und die Suche nach deren Ursachen die eben nicht von einem Computer analysiert werden konnten, haben meinen Blick auf Maschinen nachhaltig geprägt. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich viele Dinge etwas anders betrachte als heute üblich. Wenn eine Maschine nicht mehr funktioniert oder deutliche Gebrauchsspuren zeigt, frage ich mich zunächst nicht, was eine neue kostet. Mich interessiert vielmehr, was erforderlich ist, um die vorhandene Technik wieder in einen guten Zustand zu versetzen

Ein gutes Retrofit

Was stelle ich mir darunter vor Jede Restaurierung beginnt mit einer einfachen Frage: Lohnt es sich, die Maschine zu erhalten? Dabei geht es nicht allein um den finanziellen Aufwand. Entscheidend ist vielmehr, ob die technische Substanz noch vorhanden ist und ob die Maschine das Potenzial besitzt, nach Abschluss der Arbeiten wieder viele Jahre zuverlässig ihren Dienst zu verrichten. Am Anfang steht deshalb immer eine gründliche Bestandsaufnahme. Die Maschine wird nicht vorschnell zerlegt, sondern zunächst untersucht. Wo liegen die Schwachstellen? Welche Bauteile sind verschlissen? Wo hat Korrosion bereits Schäden verursacht? Welche Teile können erhalten werden und was muss ersetzt werden? Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit. Demontage Soweit möglich werden die Baugruppen vollständig zerlegt, gereinigt und beurteilt. Verschleißteile werden ersetzt, beschädigte Komponenten instand gesetzt und technische Mängel dauerhaft beseitigt. Dabei ist mir wichtig, nicht nur Symptome zu beseitigen, sondern die Ursachen eines Schadens zu erkennen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei oft dem Mähwerk. Gerade hier zeigen sich nach vielen Jahren Einsatz häufig Rostschäden, ausgeschlagene Lager oder frühere Reparaturen. Wenn ein Mähwerk bereits ausgebaut ist, sollten auch schwer zugängliche Bereiche überprüft und gegebenenfalls instand gesetzt werden. Was heute ordentlich erledigt wird, muss in einigen Jahren nicht erneut gemacht werden. Body Shop Vor dem Lackieren werden alle Bauteile sorgfältig vorbereitet. Schlecht ausgeführte Schweißarbeiten, Rost oder lose Farbschichten verschwinden nicht unter einer neuen Lackierung. Eine saubere Oberfläche ist die Grundlage für ein dauerhaft gutes Ergebnis. Mein Ziel ist dabei nicht die perfekte Museumsrestaurierung. Eine Maschine darf ihr Alter zeigen und ihre Geschichte behalten. Entscheidend ist, dass sie technisch zuverlässig, sicher und für die kommenden Jahre gerüstet ist. Das Endergebnis Wenn eine Maschine nach Abschluss der Arbeiten wieder so funktioniert, wie ihre Konstrukteure es ursprünglich vorgesehen haben, ist das bereits ein Erfolg. Wenn sie darüber hinaus optisch wieder einen gepflegten Eindruck macht und vielleicht weitere zwanzig Jahre genutzt werden kann, dann wurde das Ziel erreicht. Eine gelungene Restaurierung erkennt man nicht an glänzendem Lack allein. Man erkennt sie daran, dass die Maschine wieder das tut, wofür sie gebaut wurde